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Was du brauchst
Es ist ratsam, Verpackungsmaterialien im Voraus zu besorgen, damit dein Inserat von Anfang an genaue Gewichts- und Größenangaben entält. Zudem stellst du so sicher, dass du innerhalb der Reverb-Frist von 3 Werktagen versenden kannst.
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Versandkarton: Plane an allen Seiten der Gitarre 5 cm Platz für Polsterung ein. Wenn du einen Karton wiederverwendest, achte darauf, dass er stabil ist und entferne alle alten Aufkleber und Labels. Versanddienstleister erheben unter Umständen zusätzliche Kosten, wenn alte Etiketten auf dem Karton verbleiben.
- Akustik- und E-Gitarren: Halte die Länge unter 122 cm, um Übergrößenzuschläge zu vermeiden.
- Bässe: Da Bässe oft einen längeren Karton brauchen, halte ihn so kurz wie möglich – bis etwa 132 cm Länge.
- Unbedenkliches Füllmaterial: Kraftpapier ist am besten, aber auch stabile Kartoneinlagen, Verpackungschips oder Eierkartons funktionieren.
- Paketklebeband
Nicht verwenden:
- Einen Hartschalenkoffer ohne äußeren Karton. Jeder Koffer braucht einen gepolsterten Versandkarton drumherum. Koffer ohne äußeren Karton führen zudem häufiger zu Zusatzkosten bei den Versanddiensten.
- Zeitungspapier oder alles mit Druckerschwärze, da dies den Lack beschädigen kann.
- Luftpolsterfolie bei heißem Wetter, da sie an der Gitarre kleben und diese beschädigen kann.
- Anderes Klebeband als Paketklebeband.
- Alte Kleidung als Polsterung.
Verpackungsschritte
Schritt 1: Gitarre vorbereiten
- Saiten lockern.
- Papier zwischen Saiten und Griffbrett legen.
- Eventuell vorhandene Vibratohebel abnehmen, separat einwickeln und in ein Koffertasche oder den Versandkarton legen.
Schritt 2: Gitarre verpacken
Lose Teile separat einwickeln und sichern, dann die Gitarre je nach Fall polstern:
- Softcase oder ohne Koffer: Die Gitarre rundum so polstern, dass sie den Karton nirgends berührt. Bei hochwertigen Gitarren mindestens ein Softcase verwenden – am besten ein gut gepolstertes mit Klettverschluss zur Fixierung des Halses.
- Hartschalenkoffer: Über und um die Kopfplatte polstern, nicht darunter. Den Koffer vor dem Verpacken schütteln – innen darf nichts lose oder beweglich sein. Den Koffer im Karton so auspolstern, dass er sich nicht bewegen kann, aber nicht so sehr, dass er sich nicht mehr schließen lässt.
Wenn alles fest sitzt und nichts wackelt, den Karton mit Paketklebeband verschließen und das Versandetikett gut sichtbar anbringen.
Schritt 3: Mache den Schütteltest
Schüttle den Karton, um sicherzugehen, dass nichts klappert oder sich bewegt. Versanddienstleister wenden meist die „1-Meter-Fallregel“ an – dein Paket sollte einen flachen Sturz aus 1 Meter Höhe überstehen. („Zerbrechlich“-Aufkleber ändern in der Regel nichts an der Behandlung, verpacke also so, dass dein Paket einen Sturz aushält.)
Sendung absichern
- Füge deinem Versandetikett eine Versicherung hinzu, egal über unsere Partner bei Packlink oder direkt beim Versanddienstleister.
- Fotografiere das Paket vor der Abgabe von allen Seiten. Das hilft, falls der Artikel beim Versand beschädigt wird.
- Bewahre den Abgabe-Beleg auf als Nachweis, wann der Artikel an den Versanddienstleister übergeben wurde.